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Volleyball-Team Hamburg verliert im Tie-Break gegen Dingden

VT Hamburg verlangt dem Tabellendritten alles ab

Das Volleyball-Team Hamburg hat am Sonnabend gegen den Tabellendritten SV Blau-Weiß Dingden mit 2-3 (27-25, 12-25, 23-25, 25-22, 13-15) verloren. In einer spannenden Partie vor 337 Zuschauern waren die Hamburgerinnen ebenbürtig und mussten sich erstmals in dieser Saison im Tie-Break knapp geschlagen geben.

Die Hamburgerinnen begannen stark und konnten auch die langen Ballwechsel immer wieder zu ihren Gunsten entscheiden, ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. So blieb der Satz bis in die Schlussphase hinein spannend, in der sich die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier insgesamt vier Satzbälle erspielte und den Durchgang mit 27-25 für sich entscheiden konnte.

Nach dem Satzgewinn für das Volleyball-Team Hamburg zeigten allerdings die Gäste warum sie in dieser Saison in der Spitzengruppe der zweiten Bundesliga stehen: Mit druckvollem Spiel und mit starken Aufschlägen kam die Mannschaft vom Niederrhein zu schnellen Punkten. Die Hamburgerinnen fanden in dieser Phase des Spiels keine Lösungen, um den Gästen Paroli bieten zu können. Nach nur 20 Minuten ging der Satz klar mit 25-12 an die Dingdenerinnen.

So kam die Zehnminutenpause genau im richtigen Moment für die Hamburger Volleyball-Damen. Dazu fand VTH-Trainer Jan Maier die richtigen Worte in der Kabine. Danach begannen die Hamburgerinnen so, wie sie den ersten Satz beendet hatten und erspielten sich schnell einen fünf Punkte Vorsprung. Zwar wurde dieser von den Gästen im Laufe des Satzes wieder egalisiert, aber die Hamburgerinnen hatten den zweiten Durchgang abgehakt und waren zurück im Spiel. Das glücklichere Ende hatten allerdings die Gäste für sich und gewannen den Durchgang mit 25-22.

Auch im vierten Satz waren beide Teams gleichwertig, diesmal waren es die Hamburgerinnen, die in der Schlussphase die wichtigen Punkte machten und des Satz mit 25-22 gewannen.
So ging es für das Volleyball-Team Hamburg in den sechsten Tie-Break der Saison. Fünfmal gingen die Hamburgerinnen als Siegerinnen vom Feld. Und auch gegen Dingden war die Chance auf den Sieg da, doch die Gäste bewiesen in der Endphase des Tie-Breaks Nervenstärke und gewannen mit 15-13.

Nach der ersten Enttäuschung über den verpassten Sieg fand VTH-Cheftrainer Jan Maier versöhnliche Worte:

„Das Spiel hätte in beide Richtungen gehen können. Leider war Dingden heute in den entscheidenden Momenten besser und hatte eine überragende Katrin Kappmeyer in ihren Reihen, die den Unterschied gemacht hat. Wir haben teilweise zu hektisch agiert und haben uns damit selbst um den möglichen Lohn gebracht. Ich bin dennoch zufrieden mit dem Punkt, auch weil wir Dingden alles abverlangt haben.“

Katrin Kappmeyer wurde auf Dingdener Seite auch zur Spielerin des Spiels gewählt. Bei den Hamburgerinnen erhielt Lisa Schwarz zum dritten Mal in dieser Saison die MVP Medaille.

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Fotos: VTH/Lehmann

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