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Volleyball-Team Hamburg verliert gegen starke Skurios Volleys Borken

Eine gute Leistung reichte den Hamburger Volleyballerinnen nicht

Das Volleyball-Team Hamburg hat am Sonnabend gegen die Skurios Volleys Borken verloren. Vor 433 lautstarken Zuschauern hieß es am Ende 1-3 (19-25, 18-25, 26-24, 23-25) aus Sicht der Gastgeberinnen, die für ihre gute Leistung nicht belohnt wurden.

Wenn man von einem Spiel auf Augenhöhe sprechen kann, dann bei der Partie zwischen dem Volleyball-Team Hamburg und den Skurios Volleys Borken. Beide Teams lieferten sich einen harten Kampf um jeden Ball mit vielen Emotionen auf und neben dem Platz und rissen die Fans auf beiden Seiten mit.
Im ersten Satz wechselte die Führung bis in die Schlussphase zwischen den Teams hin und her. Erst eine Aufschlagserie von Sina Kostorz für die Gäste aus Borken brachte die Entscheidung zum 25-19 für die Skurios.

Auch im zweiten Satz kämpften sich die Hamburgerinnen nach Rückständen immer wieder heran, mussten sich aber wiederum durch eine starke Aufschlagserie der Borkenerinnen geschlagen geben. Mit 25-18 ging der Durchgang deutlicher an die Gäste, als es das Spiel der Hamburgerinnen verdient gehabt hätte.

Im dritten Satz spiegelte sich aus Sicht der Hamburgerinnen, dann auch endlich das Spiel auch im Ergebnis wider. Der Einsatz wurde belohnt und auch ein 22-20 Rückstand war kein Grund das Spiel verloren zu geben. Die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier legte nochmal eine Schippe drauf und entschied den Satz mit 26-24 für sich.

Nach dem Satzanschluss starteten die Hamburgerinnen besser in den vierten Satz, lagen dann jedoch durch eine erneut starke Aufschlagserie der Gäste mit 11-15 zurück. Wie schon im dritten Durchgang kam das Volleyball-Team Hamburg auch im vierten Satz wieder zurück und glich nochmal zum 23-23 aus. Doch es reichte nicht mehr zum erhofften zweiten Satzgewinn. Die zwei folgenden Punkte gingen an die Skurios Volleys Borken, die sich damit den Satz- und den Matchgewinn sicherten.
Ein enttäuschter VTH-Trainer Jan Maier, der gerne mindestens einen Punkt in Hamburg behalten hätte:

„Wir haben versucht mit viel Risiko Aufzuschlagen, um die beiden starken Borkener Außenangreiferinnen nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Das hat leider nicht so geklappt wie erhofft. Hätte Borken etwas häufiger Schwäche gezeigt, dann wäre mehr möglich gewesen. Aber sie waren insgesamt einfach besser. Das muss man neidlos anerkennen.“

Die Borkener Außenangreiferin Anika Brinkmann wurde zu Recht zur Spielerin des Spiels gewählt. Auf Hamburger Seite wurde Libera Alissa Willert mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

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Fotos: VTH/Lehmann

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