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Volleyball-Team Hamburg verliert nach deutlicher Leistungssteigerung

3-1 Niederlage beim Tabellenzweiten VfL Oythe

Nach schwachem ersten Satz konnte das Volleyball-Team Hamburg in den folgenden Sätzen beim VfL Oythe mithalten und verlangte dem Tabellenzweiten alles ab. Am Ende siegten die favorisierten Gastgeberinnen mit 3-1 (25-11, 23-25, 25-20, 25-23) und bleiben in der Spitzengruppe der zweiten Bundesliga. Die Hamburgerinnen bleiben nach der Niederlage auf Platz neun, haben aber einen Spieltag vor Schluss den Klassenerhalt schon sicher.
Als VTH-Cheftrainer Jan Maier gemeinsam mit seinem Team nach knapp 45 Minuten den 1-1 Satzausgleich bejubeln durfte, hatte er zwei völlig unterschiedliche Sätze gesehen:
Im ersten Durchgang war der VfL Oythe in allen Belangen überlegen und startete gleich mit einer 9-0 Punkteserie in die Partie. Auch im weiteren Satzverlauf zeigten sich die Gastgeberinnen von ihrer besten Seite und gewannen den Durchgang mit 25-11.
Für die Hamburgerinnen kündigte sich ein Debakel an, zu überlegen agierte der VfL über die gesamte Satzdauer.
Zum Glück folgte im zweiten Satz eine deutliche Leistungssteigerung der Gäste, die ohne ihre erkrankte Kapitänin Saskia Radzuweit nach Oythe gereist waren. Als hätte es den ersten Durchgang nicht gegeben, holten die Hamburgerinnen Punkt um Punkt und erspielten sich zeitweise eine neun Punkte Führung. Zwar kam der VfL Oythe, trainiert vom ehemaligen Hamburger Trainer Ali Hobst, nochmal zurück und glich sogar nochmal zum 20-20 aus, konnte das 25-23 und den Satzausgleich für die Gäste aber nicht mehr verhindern.
In den folgenden zwei Durchgängen zeigten die Hamburger Volleyball-Damen und der Tabellenzweite eine starke Partie, in der letztendlich nur Kleinigkeiten den Ausschlag für die Gastgeberinnen gaben. Die Favoritinnen gewannen den dritten und vierten Satz knapp mit 25-20 und 25-23 und holten sich damit die erhofften drei Punkte, mussten sich dafür aber mehr strecken, als vorher zu erwarten war.
Das sah auch VTH-Trainer Jan Maier so:

„Es war ein klassisches Aufschlag- und Annahmespiel. Beide Teams haben mit dem Service viel Druck gemacht und so versucht den Gegner im Angriff vom Netz wegzuhalten. Letztendlich fiel es Oythe über die Distanz etwas leichter die wichtigen Punkte zu machen. Der Punktgewinn gegen ein Topteam war mal wieder zum Greifen nah, aber leider hat es heute nicht sein sollen.“

Auf Hamburger Seite wurde Lisa Schwarz zur Spielerin des Spiels gewählt, beim VfL Oythe erhielt Christine Aulenbrock die Medaille.

Fotos: VTH/Lehmann