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VOLLEYBALL-TEAM HAMBURG

Kein Spiel für schwache Nerven im Abstiegskampf!

Der fünfte Matchball im Tie-Break brachte die Entscheidung zugunsten des Volleyball-Teams Hamburg. Vorangegangen war eine über zweistündige Achterbahnfahrt, mit dem besseren Ende für die Hamburger Volleyballdamen. Durch den 3-2 (25-17, 25-21, 14-25, 22-25, 19:17) Erfolg beim SV Bad Laer konnten die Hamburgerinnen zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt mit zurück an die Elbe nehmen.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gastgeberinnen vom SV Bad Laer, die die ersten Punkte für sich verbuchen konnten und schnell mit 10-6 führten. Doch die Hamburgerinnen ließen sich nicht verunsichern, starteten eine Aufholjagd und führten bei der zweiten technischen Auszeit mit 16-14. Das Hamburger Team bestimmte nun die Partie und gewann den Durchgang mit 25-17.

Mit der 1-0 Führung im Rücken erspielten sich die Gäste im zweiten Satz zeitweise eine 10 Punkte Führung heraus. Doch die Mannschaft aus Bad Laer kämpfte sich wieder heran und verkürzte den Rückstand beim 20-22 auf nur noch zwei Punkte. Die Hamburgerinnen retteten den Vorsprung noch zum 25-21 ins Ziel.

Obwohl es nochmal knapp wurde, sah VTH-Trainer Jan Maier sein Team verdient mit 2-0 in Führung:

„Das Team hat im ersten Satz zum richtigen Zeitpunkt eine Schippe draufgelegt und dieses Selbstbewusstsein mit in den zweiten Durchgang mitnehmen können. Das war eine ganz souveräne Phase und hat uns die ersten zwei Sätze verdient gewinnen lassen.“

Doch die Aufholjagd der Gastgeberinnen im zweiten Satz hatte bei beiden Teams Spuren hinterlassen: Bad Laer war im dritten Durchgang das klar bessere Team und setzte mit dem 25-14 ein Ausrufezeichen. Den Schwung des Satzgewinnes nahm das Team aus dem Münsterland mit in den vierten Durchgang und erspielte sich gleich wieder einen 7 Punkte Vorsprung. Diesmal waren es aber die Gäste, die den 8-15 Rückstand in eine 16-15 Führung drehten. Doch die Aufholjagd wurde nicht belohnt und der Satz ging mit 25-22 an den SV Bad Laer.

Maier sah die Gastgeberinnen zu diesem Zeitpunkt besser im Spiel:

„Bad Laer hat sich Satz drei und vier enorm gesteigert und wir hatten Schwierigkeiten den Druck aufrechtzuerhalten.“

Es folgte der Tie-Break, der die vorangegangenen Sätze noch einmal übertraf: Ständige Führungswechsel und Kampf um jeden Ball beider Teams. Den fünften Matchball konnten die Hamburgerinnen nutzen und sich zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern.

Ein erleichterter und hoch zufriedener VTH-Trainer Jan Maier:

„Dem Team muss ich ein riesen Kompliment machen. Nachdem wir eine 2:0 Satzführung wieder hergeben mussten, hat sich die Mannschaft im Tie-Break trotzdem wie ein Terrier Matchball für Matchball erkämpft und mit großem Willen und großer Leidenschaft letztendlich den Sieg nach Hause gefahren. Die Niederlagenserie ist durchbrochen und das noch gegen einen Tabellennachbarn. Wir können nur zufrieden sein.“

Zur besten Spielerin auf Hamburger Seite wurde Juliane Köhler gewählt, die mit ihrer Mannschaft nun dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Sonntag, 4. Februar um 16 Uhr entgegenblickt.

Fotos: VTH/Lehmann