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Heimniederlage für das Volleyball-Team Hamburg

Großer Kampf gegen ein starkes Stralsunder Team reicht nicht

Das Volleyball-Team Hamburg verliert das erste Heimspiel des Jahres gegen den Tabellendritten, die Stralsunder Wildcats, mit 1-3 (25-23, 16-25, 18-25, 21-25). Die Hamburgerinnen benötigten zu viele Versuche um zu Punkten und verloren die Partie gegen einen effektiv und zielstrebig spielenden Gegner. Durch die Niederlage bleiben die Hamburger Volleyballdamen nach der ersten Saisonhälfte auf Platz 9 der 2. Bundesliga Nord.
Dabei begann die Partie vor 524 Zuschauern vielversprechend für das Volleyball-Team Hamburg: Beide Mannschaften spielten im ersten Satz auf gleichem Niveau und die Führung wechselte stetig. In der Schlussphase fanden die Hamburgerinnen immer häufiger die Lücken im gegnerischen Block und erspielten sich dadurch vier Satzbälle. Die Stralsunderinnen kämpften sich auf 24-23 heran und glaubten schon den Ausgleich gemacht zu haben, doch die Schiedsrichter legten sich letztendlich auf den Punktgewinn für VT Hamburg fest und das führte zum Satzgewinn mit 25-23 für die Gastgeberinnen.
Im zweiten Satz zeigte der Tabellendritte aus Stralsund, warum die Mannschaft dort oben steht: Mit ihrem variablen und zielstrebigen Spiel ließen sie von Satzbeginn an keinen Zweifel daran, wer diesen Durchgang gewinnt: 25-16 hieß es am Ende und damit war der Satzausgleich für die Gäste hergestellt.
Die Zehnminutenpause nach dem zweiten Satz nutzte VTH-Trainer Jan Maier um die Mannschaft neu einzuschwören. Die Gastgeberinnen kamen mit viel Schwung aus der Kabine und führten schon mit 9-4, ehe die Mannschaft von der Ostsee mit Birte Kaschützke am Aufschlag eine starke Serie startete und mit 12-9 in Führung ging. Die Vorentscheidung: Mit 25-18 sicherten sich die Wildcats auch den dritten Satz.
Im vierten Satz schien das Spiel den gleichen Verlauf zu nehmen wie die beiden vorangegangen Sätze. Zeitweise betrug der Vorsprung der Gäste sechs Punkte, doch die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier kämpfte sich Punkt für Punkt heran und konnte sogar zum 21-21 ausgleichen. In der entscheidenden Phase behielten jedoch die Stralsunderinnen aber die Nerven und holten sich die folgenden Punkte zum 25-21 Satz- und gleichzeitig Matchgewinn.
VTH-Trainer Jan Maier fasste sich bei der Spielanalyse kurz:

„Wir haben heute ganz stark in der Abwehr gearbeitet, aber wir brauchen einfach zu viele Versuche um den Punkt zu machen. Stralsund hat dann den einfachen Punkt genommen.“

Als beste Spielerin auf Hamburger Seite wurde Saskia Radzuweit ausgezeichnet. Das Hamburger Trainerteam entschied sich für Anne Domrose auf Seiten der Gäste, die damit schon ihre achte MVP Nominierung im 13. Spiel dieser Saison erhielt und damit auf Platz eins in dieser Wertung der zweiten Bundesliga steht.
Für das Volleyball-Team Hamburg geht es in der nächsten Woche zum Auswärtsspiel beim BBSC Berlin, der in der Tabelle nur einen Punkt vor den Hamburgerinnen steht.

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Fotos: VTH/Lehmann